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Willkommen auf meiner Seite

GESCHICHTEN

 

TEXTE

  • Alles ist gut mein Kind

  • Ändere dich nicht

  • Der Bergsteiger

  • Erfolgreich

  • Geh nicht vor mir her

  • Gönne dich dir selber

  • Hast du heute schon gelebt

  • Ich habe eine Hand

  • Ich wünsche dir Zeit

  • Lass Raum in eurem Zusammensein

  • Manchmal

  • Momo

  • Nähe und Distanz

  • Ein Mann sprach

  • Nimm dir Zeit

  • Ohne Liebe

  • Tote Pferde

  • Von den Kindern

  • Es ist was es ist

  • Wenn ich nur darf

  • Wert eines Lächelns

  • Wertvoll

  • Wie ich dir begegnen möchte

  • Zeit zum Leben und Lieben

 

GEDICHTE

  • Das gute Wort

  • Der goldene Ball

  • Ein Mann sprach: „Gott, rede zu mir"

  • Ich habe geweint, weil ich keine Schuhe hatte

 

SPRÜCHE

  • Haussegen in Gutau

  • Sprüche von Karigl

 

BIOGRAPHISCHES

  • Hermann Hesse

  • Papst Johannes XXIII 

  • Charly Chapli

  • Thomas-Alva Edison

 

SEGEN

  • Der Herr segne dich

  • Ich bin bei Dir

  • Ich bin da

  • Psalm 23

  • Segensspruch

  • Heiliger Boden

 

COMIC MIT TIEFGANG

  • Charly Brown

  • Frosch/Prinz

 

WEIHNACHTSBRIEFE

  • 2015

  • 2014

  • 2013

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  • 2011

  • 2010

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  • 2005

  • 2004

  • 2003

  • 2002

  • 2001

  • 2000 

 

ZUM TOD

  • Zum Tod

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dem Schicksal seinen Lauf lassen?

 

Große Aufruhr im Wald! Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste. 
Alle fragen sich, wen sie denn enthält? Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und geht zum Bären und Fragt ihn: "Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?" "Ja" sagt der Bär, "auch dein Name steht auf der Liste." Voller Angst dreht sich der Hirsch um und geht.
Und wirklich, nach 2 Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.
Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt. Der Keiler ist der erste, dem der Geduldsfaden reißt, und der den Bär aufsucht, um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste stehen würde. "Ja" antwortet der Bär "auch du stehst auf der Liste". Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn fand man nach 2 Tagen tot auf.
Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus. Nur der Hase traut sich noch den Bären aufzusuchen. "Bär, steh ich auch auf der Liste?" Ja, auch du stehst auf der Liste" "Kannst du mich da streichen?" "Ja klar, kein Problem".

Du bist etwas Besonderes

 

Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen Scheck von 40 Euro hoch hielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute. Er fragte: 'Wer möchte diesen Scheck haben?' Alle Hände gingen hoch. 

Er sagte: 'Ich werde diesen 40 Euro Scheck einen von Euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun.' Er zerknitterte den Scheck. Dann fragte er, 'Möchte ihn immer noch einer haben? 
Die Hände waren immer noch alle oben. 

Also erwiderte er: 'Was ist wenn ich das tue?' Er warf ihn auf den Boden und rieb den Scheck mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund. Er hob ihn auf, er war zerknittert und völlig dreckig. 'Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?' 
Es waren immer noch alle Arme in der Luft. 

Dann sagte er: 'Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt. Was auch immer mit dem Geld geschah, ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 40 Euro wert.' 'Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben.' 

'Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären. Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, DU wirst niemals an Wert verlieren. Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch unbezahlbar für all jene, die dich lieben. Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, sondern dadurch WER DU BIST. 

'Du bist etwas Besonderes - vergiss das NIEMALS!

Ein Geiger in der U-Bahn

 

Es war ein kalter Januarmorgen als ein Mann in einer U-Bahn Station irgendwo in Washington begann Geige zu spielen. Eine dreiviertel Stunde lang spielte er sechs Stücke von Bach. In dieser Zeit, die genau in der verkehrsreichsten Zeit am Tag lag, eilten tausend Menschen durch diese eine Station; die meisten auf ihrem Weg zur Arbeit.

Drei Minuten verstrichen und ein mittelalter Mann bemerkte den Musiker. Er verlangsamte seinen Schritt und hielt ein paar Sekunden inne. Doch dann eilte er davon, um seinen Terminplan einzuhalten. Eine Minute später erhielt der Mann seinen ersten Dollar: eine Frau warf das Geld ohne anzuhalten in seinen Geigenkasten. Ein paar Minuten später lehnte sich jemand gegen die Wand um dem Spieler zu lauschen. Aber dann schaute er auf seine Uhr und ging weiter. Wahrscheinlich war er für seine Arbeit spät dran.

Der, der dem Geiger die meiste Aufmerksamkeit schenkte, war ein drei Jahre alter Junge. Er lief Hand in Hand mit seiner Mutter, die ziemlich in Eile schien. Der Kleine jedoch hielt kurz an, um den Musiker zu mustern. Die Mutter zog das Kind jedoch an der Hand hinfort. Ein paar andere Kinder taten es dem Jungen gleich, doch sie alle wurden von ihren Eltern weiter gedrängt.

In den 45 Minuten, die der Geiger spielte, hielten nur sechs Leute an, um eine Weile zuzuhören. Ungefähr 20 warfen etwas Geld in seinen Geigenkasten, jedoch ohne zu verlangsamen. Er nahm 32 Dollar ein. Als der Geigenspieler seine Stücke beendet hatte kehrte wieder Stille in der U-Bahn Station ein. Es gab keinen Applaus, geschweige denn Anerkennung.

Niemand wusste es, aber der Geiger war Joshua Bell, einer der besten Musiker der Welt. Er spielte eines der schwierigsten Stücke, welches jemals geschrieben wurde auf einer Geige im Wert von 3,5 Millionen Dollar. Zwei Tage zuvor gab Joshua Bell ein Konzert in Boston; ein Sitzplatz kostete durchschnittlich 100 Dollar.

Dies ist eine wahre Geschichte. Das "Konzert" in der U-Bahn wurde von der Washington-Post organisiert, als Teil eines sozialen Experiments über die Wahrnehmung, den Geschmack und die Prioritäten von Menschen. Dessen Rahmenlinien waren: an einem einfachen Ort mit einer alltäglichen Umgebung zu einer unangemessenen Stunde: Nehmen wir Schönheit war? Halten wir an, um sie zu schätzen? Erkennen wir das Talent in einem unerwarteten Zusammenhang?

Eine mögliche Schlussfolgerung der gemachten Erfahrung wäre: Wenn wir nicht einmal einen Moment haben, um einem der besten Musiker der Welt zuzuhören, der eines der besten Musikstücke spielt, die jemals geschrieben wurden – wie viele andere Dinge verpassen wir einfach?

Fußabdrücke im Sand

 

"Eines Nachts hatte ich einen Traum. Mir träumte, dass ich mit dem Herrn am Ufer des Meeres entlang ging.

Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Bei jeder Szene entdeckte ich zwei Paar Fußabdrücke im Sand – ein Paar war von mir, das andere vom Herrn. Als die letzte Szene meines Lebens aufflammte, sah ich mich nach den Fußspuren im Sand um. Ich bemerkte, dass oftmals auf meinem Lebenspfad nur eine Fußspur zu sehen war. Und es fiel mir auf, dass dies immer während der dunkelsten und traurigsten Zeiten meines Lebens geschehen war. Dies bewegte mich sehr und ich fragte den Herrn, weshalb das so sei: "Herr, als ich mich entschloss dir nachzufolgen, versprachst du mir, meinen ganzen Weg mit mir zu gehen. Nun habe ich aber bemerkt, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur EIN Paar Fußabdrücke zu sehen ist. Ich verstehe nicht, warum du mich allein gelassen hast als ich dich am meisten brauchte."

Da antwortete er: "Mein liebes Kind. Ich liebe dich und würde dich nie, nie alleine lassen, erst recht nicht in Zeiten der Nöte und Schwierigkeiten. Wenn du nur ein Paar Fußabdrücke gesehen hast, so war das deshalb, weil ich Dich da getragen habe."

Der Blumentopf und das Bier

 

"Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier": 

Ein Professor stand vor seiner Philosophieklasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Wortlos nahm er einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Als er fertig war, fragte er die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten dies.
Jetzt nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte, und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wieder, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.
Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Auf die erneute Frage, ob der Topf nun voll sei, antworteten die Studenten einstimmig mit "Ja". Jetzt holte der Professor zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor, schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte so den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

"Nun", sagte der Professor, als das Lachen allmählich verklang, "ich möchte, dass Sie diesen Topf als Repräsentation Ihres Lebens betrachten: Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben - Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls Ihnen alles verloren ginge und nur noch diese blieben, Ihr Leben trotzdem noch erfüllen würden. Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles Andere, die Kleinigkeiten. 

Wenn Sie den Sand zuerst in den Topf geben, bleibt weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben: Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in die Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, die Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit Ihren Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben, um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle - die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."

Einige der Studenten hoben die Hand und wollten wissen, was es mit dem Bier auf sich habe. Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es soll Ihnen zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, immer noch Platz für ein oder zwei Bierchen ist."

Lasst uns immer Brücken bauen

 

Ein Vater und sein Sohn lebten friedlich und in völliger Eintracht. Sie lebten von dem Ertrag ihrer Felder und Herden. Sie arbeiteten miteinander und teilten gemeinsam, was sie ernteten.
Alles fing durch ein kleines Missverständnis an. Eine immer größer werdende Kluft bildete sich dann zwischen ihnen, bis es zu einem heftigen Streit kam. Fortan mieden sie jeglichen Kontakt und keiner sprach mehr ein Wort mit dem anderen.

Eines Tages klopfte jemand an der Tür des Sohnes. Es war ein Mann, er suchte Arbeit. «Kann ich vielleicht einige Reparaturen bei ihnen durchführen?» «Ich hätte schon Arbeit für dich», antwortete der Sohn. «Dort, auf der anderen Seite des Baches steht das Haus meines Vaters. Vor einiger Zeit hat er mich schwer beleidigt. Ich will ihm beweisen, dass ich auch ohne ihn leben kann. Hinter meinem Grundstück steht eine alte Ruine, und davor findest du ein großer Haufen Steine. Damit sollst du eine 2 Meter hohe Mauer vor meinem Haus errichten. So bin ich sicher, dass ich meinen Vater nicht mehr sehen werde». «Ich habe verstanden», antwortete der Mann. Dann ging der Sohn für eine Woche auf Reise. 

Als er wieder nach Hause kam, war der Mann mit seiner Arbeit fertig. Welch eine Überraschung für den Sohn! So was hatte er nicht erwartet, denn anstatt einer Mauer hatte der Mann eine schöne Brücke gebaut. 

Da kam auch schon der Vater aus seinem Haus, lief über die Brücke und nahm seinen Sohn in die Arme. «Was du da getan hast, ist einfach wunderbar! Eine Brücke bauen lassen, wo ich dich doch schwer beleidigt hatte! Ich bin stolz auf dich und bitte dich um Verzeihung.»

Während Vater und Sohn Versöhnung feierten, räumte der Mann sein Werkzeug auf und schickte sich an, weiter zu ziehen. «Nein, bleib doch bei uns, denn hier ist Arbeit für dich», sagten sie ihm.

Der Mann aber antwortete:
«Gerne würde ich bei euch bleiben, aber ich habe noch anderswo viele Brücken zu bauen …»

 - Hubert Janissen -

"Trägst du´s noch immer?"

 

Zwei Mönche überqueren auf ihrer Wanderung einen Fluss. Am Ufer wartet eine schöne Jungfrau. Auch sie will ans andere Ufer, aber wagt es nicht, ins Wasser zu gehen. Kurz entschlossen nimmt der eine Mönch sie auf seine Schulter und trägt sie hinüber. Der andere ist wütend, sagt aber nichts. Ständig bohrt in ihm die Frage: "Wie konnte er das tun - als Mönch - eine Frau anzurühren? Und gar tragen? Kennt er nicht die Mönchsgebote?" 

Schließlich erreichen die beiden ihr Ziel - das Kloster ihres Meisters. Der eifersüchtige Mönch kann es kaum erwarten, dem Meister zu berichten, dass der andere eine junge Frau über den Fluss getragen hat. 

Der Meister antwortet: "Er hat sie am anderen Ufer abgesetzt, du aber trägst sie noch immer."

Warten wir es ab

 

" Gut oder schlecht?" - "Richtig oder falsch?" 
Über das Schicksal klagen?
- eine Frage der Perspektive und Bewertung

Ein alter Mann lebt zusammen mit seinem Sohn in einem Bergdorf. Weil er das einzige Pferd des Dorfes besitzt, gilt er als sehr reich. Entsprechend bewundern und beneiden ihn die anderen Dorfbewohnern. Aufgrund seiner Lebensweisheit hält sich der alte Mann mit voreiligen Bewertungen zurück und kommentiert Ereignisse am liebsten mit der Bemerkung: "Warten wir es ab!" 

Eines Tages läuft das Pferd weg. Das Dorf eilt zusammen und bedauert und tröstet den Mann. Dieser erwidert nur: "Warten wir es ab!" 

Nach kurzer Zeit kommt tatsächlich sein entlaufenes Pferd zurück. Aber nicht genug damit: Mit ihm erscheint gleich eine ganze Herde von Wildpferden. Mit einem Schlag wird der alte Mann zur reichsten Person weit und breit. Das Dorf möchte dieses Ereignis feiern und ihm gratulieren, doch der Mann entgegnet nur: "Warten wir es ab!" 

Weil es sich bei den zugelaufenen Pferden um Wildpferde handelte, die ungezähmt wenig nutzen, reitet der Sohn die Pferde zu. Dabei wird er eines Tages von einem besonders wilden Pferd abgeworfen und bricht sich alle Knochen. Er wird zum Krüppel des Dorfes. Das Dorf eilt erneut zusammen und will den alten Mann beklagen. Selbst in dieser Situation entgegnet er mit ruhiger Stimme: "Warten wir es ab!" 

Die Zeit vergeht und nach einigen Wochen kommen Reiter des Königs ins Dorf, um alle jungen Männer für den Krieg einzuziehen. Keiner von ihnen kehrt je zurück. Nur einen nahmen sie nicht mit: den Krüppel....

Die Geschichte vom großherzigen König

 

Es war ein König. Er war der Herrscher über ein kleines Land, dem Fürstentum Uvilandia. Sein Reich war voller Weinberge und alle seine Untertanen widmeten sich dem Weinbau. Mit dem Weinexport in ferne Länder verdienten die fünfzehntausend Familien Uvilandias genügend Geld um einigermaßen über die Runden zu kommen, die Steuern zu zahlen und sich hin und wieder etwas Besonderes zu gönnen.

Es war nun schon ein paar Jahre her, da überprüfte der König die Reichsfinanzen. Der Monarch war ein gerechter und rücksichtsvoller Mann und der Gedanke Hand an den Geldbeutel der Bewohner Uvilandias zu legen gefiel ihm ganz und gar nicht. Deshalb suchte er verzweifelt nach Wegen die Steuern zu senken. Eines Tages hatte er eine grandiose Idee: Der König beschloß die Steuern ganz abzuschaffen. Als einzigen Beitrag zur Deckung der Staatskosten verlangte er von jedem seiner Untertanen einmal pro Jahr zur Zeit, das der Wein auf Flaschen gezogen wurde, in den Palastgarten zu kommen und einen Krug mit einem Liter vom besten Wein der Lese in ein großes Faß zu leeren, das extra zu diesem Zweck angefertigt werden würde. Der Ertrag aus dem Verkauf dieser fünfzehntausend Liter Wein sollte dazu dienen die Ausgaben des Hofes zu decken und die Kosten des allgemeinen Gesundheits- und Bildungswesen zu begleichen. Über Plakate und Bekanntmachungen in den Hauptstrassen verbreitete sich die Nachricht schnell im ganzen Königreich. Die Freude der Leute war unbeschreiblich. In sämtlichen Häusern ließ man den König hochleben und sang sein Loblied. In allen Tavernen hob man das Glas und stieß auf das Wohl und ein langes Leben des großherzigen Königs an.

Dann kam der Tag der Beitragszahlung. Schon die ganze Woche lang hatte man sich auf den Märkten, Plätzen und in den Kirchen gegenseitig ermahnt, den großen Tag nicht zu versäumen. Im treuen Zusammenhalt des Volkes sollte die großzügige Geste des Souveräns ihre angemessene Vergütung finden. Seit dem Morgengrauen kamen die Familien von den Weinbergen aus dem gesamten Königreich herab, den Krug fest in der Faust des Familienoberhaupts. Einer nach dem anderen kletterte die große Leiter zum Tonnenrand hinauf, leerte seinen Krug in die riesige Öffnung und stieg über eine zweite Leiter wieder hinab, an deren Ende der Schatzmeister des Königs jedem der Bauern ein Abzeichen mit dem Siegel des Königs ans Revers heftete.

Am Nachmittag, als der letzte Bauer seinen Krug geleert hatte, wußte man, daß keiner gekniffen hatte. Das Fünfzehntausend-Liter-Faß war randvoll. Jeder einzelne Untertan war rechtzeitig in den Garten des Königs gekommen und hatte seinen Krug in die Tonne geleert. Der König war stolz und zufrieden. Bei Sonnenuntergang als sich das Volk auf dem Platz vor dem Palast versammelt hatte, trat der Monarch unter Beifall auf seinen Balkon und ein allgemeines Wohlgefühl machte sich breit. In einem wunderschönen Kristallkelch, einem Erbstück seiner Vorfahren, sandte der König nach einem Probierschluck des gesammelten Weins und bis der eintraf sprach er die folgenden Worte: "Wunderbares Volk von Uvilandia! Wie vereinbart haben sich alle Einwohner des Reiches heute vor dem Palast eingefunden. Mit großer Freude nimmt die Krone zur Kenntnis, daß die Treue des Volkes gegenüber seinem König ebenso groß ist wie die des Königs gegenüber seinem Volk. Ich wüßte keinen besseren Beweis hierfür als euch zu danken mit dem ersten Schluck dieses wunderbaren Göttertranks aus den besten Trauben der Welt, kultiviert von den besten Händen und begossen mit all dem Guten dieses Königreichs, das heißt mit der Liebe des Volkes." 

Alle wischten sich Tränen der Rührung aus den Augen und ließen den König hochleben. Einer der Bediensteten brachte den Kelch und der König hob ihn um dem heftig applaudierenden Volk zuzuprosten. Überrascht verharrte seine Hand in der Luft: Der Inhalt des Kelches war farblos und durchsichtig. Langsam näherte sich die königliche Nase dem Wein um das Bouquet der besten Trauben zu riechen und hatte die Bestätigung: der Wein roch nach nichts. Als erfahrener Weinverkoster nahm er einen kleinen Schluck. Der Wein schmeckte weder nach Wein noch nach sonst irgend etwas. Der König schickte nach einem zweiten Glas aus dem Faß, dann nach einem weiteren und zuletzt wollte er selbst eine Probe vom oberen Rand des Fasses nehmen. Aber es blieb dabei: Der Wein hatte weder Geruch noch Farbe, noch hatte er Geschmack.

Eilig wurden die Alchemisten des Königreichs herbeigerufen um die Zusammensetzung des Weins zu untersuchen. Ihr Schluß war eindeutig: Das Faß war voll Wasser. Hundertprozentigem, reinem Wasser.

Sofort sandte der König nach den Weisen und Magiern des Reiches, damit sie ihm eine Erklärung für dieses Rätsel brachten. Welche Beschwörungsformel, welche chemische Reaktion oder welcher Zaubertrank hatten diesen Wein in Wasser verwandelt?
Da kam der älteste Staatsminister und sagte laut und vernehmlich: "Wunder? Beschwörung? Alchemie? Nichts dergleichen, mein Herr, nichts davon. Eure Untertanen sind Menschen, Majestät. Das ist alles ." "Ich verstehe nicht", sagte der König. "Nehmen wir zum Beispiel Juan", sagte der Minister. "Juans Weinberg reicht vom Berg bis hinab zu m Fluß. Seine Trauben stammen von den besten Reben des Königreichs und sein Wein ist immer als erster ausverkauft und zwar zu einem anständigen Preis. Heute morgen als er sich bereit macht mit seine Familie ins Dorf zu kommen hatte er eine Idee: Und wenn sie Wasser statt Wein ins Faß schütteten? Wem würde der Unterschied schon auffallen? Ein einziger Krug Wasser unter fünfzehntausend Litern besten Weins: Kein Mensch würde es merken. Niemand! Und niemand hätte es bemerkt, wäre da nicht ein Detail gewesen, ein winziges Detail, Majestät. 

So wie Juan haben alle gedacht!"

Hundebabys zu verkaufen

 

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen "Hundebabys zu verkaufen". Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: "Für wie viel verkaufen sie die Babys?" Der Besitzer meinte "zwischen 30 und 50 Euro". Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. "Ich habe 2,37 Euro, kann ich mir sie anschauen?"
Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäftes hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, sichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte: "Was fehlt diesem kleinen Hund?" Der Mann erklärte, dass, als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln. Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, "den kleinen Hund möchte ich kaufen!"

Der Mann antwortete: "Nein, den kleinen Hund möchtest Du nicht kaufen. Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir." Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert, wie die anderen Hunde, und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Euro und 50 Cent jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe." Der Mann entgegnete, "Du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können, wie die anderen kleinen Hunde."

Der Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Er sah zu dem Mann hinauf und sagte: "Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat."

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie Dich haben wird."
(Autor leider unbekannt)

 

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Diese wunderbare Geschichte öffnet uns die Augen. Viele Menschen fühlen sich klein und wertlos. Sie glauben nicht gut genug zu sein und halten sich für keinen guten Menschen. Und falls Du auch so denken solltest, dann nimm Dir bitte folgendes zu Herzen:

Der Wert eines Menschen wird nicht daran gemessen, wie perfekt Du bist. Vielmehr ist es, wie viele Herzen Du berührst und wie vielen Menschen Du ein Lächeln ins Gesicht zaubern kannst, wie viele Du traurig oder glücklich machst. Denn im Leben kommt es nicht darauf an, welche "Macken" Du hast, wie Du aussiehst, oder wer Du bist. Sondern, dass jemand Dich dafür schätzt, was Du bist, Dich so akzeptiert wie Du bist und Dich liebt! Also löse Dich von solchen Gedanken, diese Grenzen existieren nur in Deinem Kopf. Keiner ist perfekt. Halte den Kopf oben, denn Du hast jedes Recht dazu!

So arm und doch so reich

 

Weihnachten 1946 werde ich nie vergessen. Ich war 14, meine kleine Schwester Resi war 12 und meine ältere Schwester Kathi 16. Wir lebten bei unserer Mutter und wir wussten, was es bedeutet vieles entbehren zu müssen.

Mein Vater war fünf Jahre zuvor gestorben und ließ meine Mutter völlig mittellos mit sieben Schulkindern zurück. Meine älteren Schwestern waren bereits verheiratet und meine Brüder waren von zu Hause ausgezogen. Einen Monat vor Weihnachten kündigte der Pfarrer an, dass zu Weihnachten Spenden gesammelt würden, mit denen einer armen Familie geholfen werden sollte. Er bat jeden Geld dafür zu sparen.

Wir berieten uns, wie wir dazu beitragen könnten. Das Ergebnis war, einen Monat lang von 25 Kilo Kartoffeln zu leben. Dadurch würden wir 20 Euro Haushaltsgeld sparen, die wir wiederum spenden konnten. Wenn wir das Licht so wenig wie möglich einschalten und kein Radion hören würden, würde unsere Stromrechnung in diesem Monat geringer ausfallen. Kathi nahm so viele Putzjobs wie möglich an und sie und ich gingen zu allen möglichen Leuten babysitten. Für 15 Cent konnten wir genug Wollschnüre kaufen um daraus Übertöpfe herzustellen, die wir für 1 Euro verkauften. Wir verdienten 20 Euro mit den Übertöpfen. Dieser Monat war einer der besten in unserem Leben. Jeden Tag zählten wir das Geld. Nachts saßen wir im Dunkeln und sprachen darüber, wie sehr sich die arme Familie über das Geld freuen würde. Wir waren etwa 80 Leute in unserer Gemeinde, egal wie hoch der Betrag auch war, den wir geben würden, die Spende würde sicherlich 20 Mal so hoch ausfallen, denn der Pfarrer hatte uns schließlich jeden Sonntag daran erinnert, dafür zu sparen. Einen Tag vor dem 3. Advent gingen Resi und ich zur Bank um unser erspartes Münzgeld in drei brandneue 20-Euro-Scheine und einen 10- Euro-Schein zu wechseln. Wir rannten den ganzen Weg nach Hause um sie Mutter und Kathi zu zeigen. Wir hatten noch nie zuvor so viel Geld besessen. An diesem Abend waren wir so aufgeregt, dass wir kaum schlafen konnten. Wir hatten 70 Euro für den Opferstock gespart.

Wir konnten es kaum erwarten in die Kirche zu kommen! Am Sonntag war es nasskalt und es regnete wie aus Kübeln. Wir besaßen keinen Regenschirm und die Kirche war über zwei Kilometer von zu Hause entfernt. Wir saßen dann naß, aber stolz in der Kirche. Ich hörte, wie einige Kirchenbesucher sich darüber unterhielten, dass wir alte Kleider und Schuhe trugen. Als alle ihr Opfergeld in den Korb warfen, saßen wir in der zweiten Reihe. Mutter legte eine den 10-Euro-Schein in den Korb und wir Kinder legten jedes einen 20-Euro-Schein hinein. Auf dem Nachauseweg sangen wir den ganzen Weg. Zum Mittagessen hatte Mutter eine Überraschung. Sie hatte ein paar Würstchen gekauft und so aßen wir zum ersten Mal in diesem Jahr Würstchen zu unseren Bratkartoffeln. Am späten Nachmittag fuhr der Pfarrer in seinem Auto vor. Mutter ging zur Tür, sprach eine Weile mit ihm und kam mit einem Umschlag in der Hand zurück. Sie sagte kein Wort. Sie öffnete den Umschlag und es fielen Geldscheine und Münzen heraus. Es waren drei brandneue 20-Euro-Scheine, ein 10-Euro-Schein und siebzehn Ein-Euro-Münzen. Mutter steckte das Geld wieder in den Umschlag.

Wir schwiegen, saßen nur da und starrten auf den Boden. Es war ein eigenartiges Gefühl. Wir Kinder führten ein so glückliches Leben, dass wir all jene bedauerten, die nicht so eine Familie hatten wie wir und ein Haus voller Brüder und Schwestern und andere Kinder, die ständig zu Besuch kamen. Wir fanden es lustig, das Besteck untereinander aufzuteilen und zu sehen, ob wir abends nun die Gabel oder den Löffel bekamen. Ich wußte, dass wir vieles nicht besaßen, was andere hatten, aber ich bin nie auf den Gedanken gekommen, dass wir arm wären. An diesem Adventsonntag fand ich heraus, dass wir arm waren. Der Pfarrer hatte uns das Geld gebracht, das für die arme Familie gesammelt worden war, also mussten wir arm sein. Ich schaute auf meine Kleider und meine abgetragenen Schuhe und ich schämte mich plötzlich ganz fürchterlich. So wollte ich gar nicht mehr in die Kirche gehen. Wahrscheinlich wussten dort bereits alle, dass wir arm waren! Wir saßen lange schweigend da. Dann wurde es dunkel und wir gingen zu Bett. Die ganze Woche über gingen wir Mädchen zur Schule, kamen nach Hause und niemand redete viel.

Am Heiligabend schließlich fragte uns Mutter, was wir mit dem Geld anfangen wollten, aber wir wussten es nicht. So feierten wir eine sehr stille Weihnacht auch wollten wir heute Abend nicht in die Kirche gehen, aber Mutter sagte, wir müssten hingehen. Obwohl es ein schöner Dezembertag war, es war gerade frischer Schnee gefallen, sprachen wir auf dem Weg kein Wort. Mutter begann zu singen, aber keiner von uns sang mit, so hörte auch sie nach einer Strophe wieder auf. In der Kirche predigte ein Missionar. Er erzählte, dass Kirchen in Afrika aus luftgetrockneten Backsteinen gebaut werden. Sie brauchten jedoch Geld für die Dächer und es würde 100 Euro kosten. Der Pfarrer sagte: "Können wir nicht alle ein Opfer bringen um diesen armen Menschen zu helfen?" Wir sahen uns an und lächelten das erste Mal in dieser Woche. Mutter griff in ihre Tasche und zog den Umschlag heraus. Sie gab ihn Kathi, Kathi gab ihn mir und ich gab ihn Resi, die ihn in den Opferstock warf. Nachdem das Geld gezählt worden war, verkündete der Pfarrer das knapp über 100 Euro gespendet worden waren. Der Missionar hatte eine so große Spende von dieser kleinen Gemeinde nicht erwartet. Er sagte: "Ihr müsst reiche Leute in eurer Gemeinde haben."

Plötzlich begriffen wir! Wir hatten 87 Euro zu den "knapp über 100 Euro" gegeben. Wir waren die reiche Familie in der Gemeinde! Hatte der Missionar das nicht gesagt? Von diesem Tag an bin ich nie wieder arm gewesen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

ALLES, ALLES IST GUT MEIN KIND!

 

Noch ehe Du warst, bin ich spricht der, der dich liebt.
Noch ehe Vater und Mutter dich ersehnt, habe ich deiner gedacht. 
Du bist mir vertraut seit Anbeginn der Welt. 
Mit Zuneigung und grosser Zartheit habe ich dein Kommen geschaut und ich sage dir:
Alles, alles ist gut mein Kind!

Gerade wenn – und weil nicht alles so rund ist, wie du in deiner sehnsucht wünscht, sage ich dir immer neu und immer wieder:
Alles, alles ist gut mein Kind!

Wisse, dass Freude, Lust, Begierde, heisses Verlangen, zärtliches Begegnen, leidenschaftliches Geben und Nehmen, stöhnen und schweigen, tobendes Herz und Innigkeit dein Anfang waren – und
Alles, alles ist gut mein Kind!

Was deine Eltern, Vater und Mutter gaben, ist Liebe und Leben.
Und ich, ich sagte und sage mein grosses Ja!
Sage ja zu dir,
Ja zu deinem Werden und Wachsen,
Ja zu deinem Entfalten und Wiegen,
Ja zu deinem Stossen und Strecken unter mutters schützender Decke. 
Sage ja zu dir. Vernimmst du`s in dir?
Wirst du`s inne – ich sage ganz leise: Ja!
Alles, alles ist gut mein Kind!

Und manchmal da werde ich laut mit dir.
Mit dir schreie ich dann ums Leben, um erste Luft.
Ja, Kind schreie! Schrei den Schrei des Lebens und ich, ich schreie mit dir. 
Und ich schrei und künde und nimm es nie und nimmer zurück 
Das ja desLebens. Lebe mein Kind 
Ja lebe!
Und wo und was immer, ich sag dir:
Alles, alles ist gut mein kind.!

Ja! Löse, entnable und lass hören, dass Du Hunger und Durst,
dass du Bedürfnis und Verlangen, dass du Sehnsucht,
Sehnsucht nach Leben, nach Liebe, nach Leib, nach Menschen,
nach Fülle und Erfüllung hast
und niemand wird dich still stellen
dein Leben lang,
denn du lebst und niemand kann dein Leben, die Liebe dir nehmen.
Ich sage Ja!
So ist es gut!
Alles, alles ist gut mein Kind!

Wo immer du bist, was immer du tust,
mein Ja,
mein dich immer wollendes Ja begleitet dich.
Ob hell oder dunkel, ob oben oder unten,
mein Ja begleitet dich.
Und selbst, wenn du dich trennst von mir,
ich, ich trenn mich nie von dir.
Ich sag Ja
Und nehme nicht und nie und nimmer zurück: Ja!
Was immer sein wird, bei allem, wie es auch ist – 
Und gerade dann –
Tief drinnen in dir, wisse, spüre:
Alles, alles ist gut mein Kind!
Alles, ein ganzes Leben lang!